Preisträger 2015

IKU 2015 – Gratulanten und Preisträger (v.l.n.r.): Moderatorin Birgit Klaus, Dr. Joachim Schneider (RWE Deutschland AG), Jörg zu Dohna (geoKOAX GmbH), Dr. Andreas Detig (aqua concept), Jury-Vorsitzender Prof. Dr. Klaus Töpfer, Bundesumweltministerin Dr. Babara Hendricks, Georg Baumann (Baumann HydroTec GmbH), Dr. Markus Rarbach (Clariant), Prof. Dr. Andre Koltermann (Clariant), Dr. Arthur Schüßler (Wilhelms GmbH), Holger Lösch (BDI), Bernhard Aumann (Wilhelms GmbH), Christian Zahler (Industrial Solar). © Christian Kruppa/IKU
IKU 2015 – Gratulanten und Preisträger (v.l.n.r.): Moderatorin Birgit Klaus, Dr. Joachim Schneider (RWE Deutschland AG), Jörg zu Dohna (geoKOAX GmbH), Dr. Andreas Detig (aqua concept), Jury-Vorsitzender Prof. Dr. Klaus Töpfer, Bundesumweltministerin Dr. Babara Hendricks, Georg Baumann (Baumann HydroTec GmbH), Dr. Markus Rarbach (Clariant), Prof. Dr. Andre Koltermann (Clariant), Dr. Arthur Schüßler (Wilhelms GmbH), Holger Lösch (BDI), Bernhard Aumann (Wilhelms GmbH), Christian Zahler (Industrial Solar). © Christian Kruppa/IKU

Das Bundesumweltministerium und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) haben am 20. Januar 2016 gemeinsam den Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU) verliehen. Die renommierte Auszeichnung wurde bereits zum fünften Mal vergeben, das Preisgeld beträgt insgesamt 125.000 Euro (25.000 Euro pro Kategorie). Ausgewählt wurden die Preisträger von einer hochrangig besetzten Jury unter Vorsitz von Prof. Klaus Töpfer. Zuvor wurden die eingereichten Bewerbungen vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI wissenschaftlich bewertet.

 
 

Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks und Holger Lösch, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung, zeichneten Preisträger in sechs Kategorien aus:

  • In der Kategorie „Prozessinnovationen für den Klimaschutz“ wurde die Clariant Produkte GmbH ausgezeichnet. Das Unternehmen entwickelte ein Verfahren zur klimafreundlichen und nachhaltigen Herstellung von Zellulose-Ethanol aus Agrarreststoffen.
  • Die beiden Unternehmen geoKOAXGmbH und aqua concept GmbH haben den Preis in der Kategorie „Produkt- und Dienstleistungsinnovationen für den Klimaschutz“ für eine gemeinsame Entwicklung erhalten: Eine innovative Erdwärmesonde ermöglicht die Nutzung von Erdwärme auch in Trinkwasserschutzgebieten und auf sehr kleinen Grundstücken.
  • In der Kategorie „Umweltfreundliche Technologien“ wurde die RWE Deutschland AG ausgezeichnet. Das Unternehmen integrierte ein supraleitendes 10-Kilovolt-Kabel mit einem Kilometer Länge in der Innenstadt von Essen, um dadurch Material einzusparen sowie Übertragungs- und Umwandlungsverluste zu verringern.
  • Die Wilhelms GmbH entwickelte ein massenproduktionstaugliches Herstellungsverfahren für Bodenmikroorganismen (Pilze), mit deren Zugabe zum Saatgut große Mengen Dünger eingespart werden können und erhielt dafür die Auszeichnung in der Kategorie „Umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen“.
  • In der Kategorie „Klima- und Umweltschutztechnologietransfer in Entwicklungs- und Schwellenländern und Staaten Osteuropas“ hat die Industrial Solar GmbH gewonnen. Sie entwickelte ein marktfähiges solarthermisches System auf Basis von Fresnel-Kollektoren. Die Vermarktung erfolgt über ein Partner-Geschäftsmodell. Damit verbunden ist auch der Technologietransfer zur Produktion der Kollektoren vor Ort.
  • Zusätzlich zu den Preisen in den fünf IKU-Kategorien haben die Veranstalter in diesem Jahr den Sonderpreis „Innovation und biologische Vielfalt“ vergeben. Damit würdigen Bundesumweltministerium und BDI Innovationen, die dem Klima- und Umweltschutz durch Verbesserung der Biodiversität dienen. Der Sonderpreis geht an die Baumann Hydrotec GmbH & Co KG für den Hydro Fischlift. Diese Aufstiegshilfe für Fische mit kleinem Platzbedarf lässt sich auch bei großen Höhendifferenzen einsetzen.
 
 

Die Liste aller 14 nominierten Kandidaten für den IKU 2015 finden Sie in der Shortlist 2015.

 
 

Videos und Fotos:

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IKU-Pokal 2015

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In unserer Broschüre werden
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@ 2017 Innovationspreis für Klima und Umwelt