Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) treten gemeinsam als Veranstalter auf. Zudem wird der Preis von der Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert. Das Fraunhofer-Institut für System-und Innovationsforschung (ISI) begleitet den IKU als wissenschaftlicher Partner.
Das BMU und der BDI verleihen den IKU im Jahr 2009 zum ersten Mal. Er wird von nun an jährlich vergeben. Der IKU ist aus dem früheren BDI-Umweltpreis hervorgegangen, der seit den neunziger Jahren vergeben wurde.
Die Sieger haben die Möglichkeit, ihre zukunftweisenden Ideen der Öffentlichkeit zu präsentieren und eine Vorreiterrolle auf dem Markt zu übernehmen. Sowohl im Rahmen der Preisverleihung, der anschließenden Medienberichterstattung als auch auf der Website www.iku-innovationspreis.de können die Preisträger sich selbst und ihre Innovationen vorstellen. Sie erhalten außerdem die Möglichkeit, an den „European Business Awards for the Environment“ teilzunehmen und damit ihre Leistungsfähigkeit auch international zu präsentieren.
Die „European Business Awards for the Environment“ sind ein europäischer Wettbewerb, der alle zwei Jahre stattfindet. Jedes europäische Land reicht hierbei Bewerbungen ein. In Deutschland sind die Veranstalter des IKU für die Nominierungen zuständig. Die Gewinner des IKU-Wettbewerbs werden für die Awards vorgeschlagen. Die nächste Preisvergabe findet voraussichtlich 2012 statt. Der Wettbewerb wird von der Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission veranstaltet.
Hier geht es zu den „European Business Awards for the Environment“.
Pro Kategorie erhalten die Sieger jeweils ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro. Das Preisgeld kann von den Siegern frei eingesetzt werden.
Deutsche Unternehmen und Organisationen aus der Industrie sowie Forschungseinrichtungen, die industriell verwertbare Innovationen hervor gebracht haben, können sich um den IKU bewerben. Die Teilnehmer können Ihre Innovationen in fünf verschiedenen Kategorien einreichen.
Innovative Technologien, Techniken, Verfahren, Prozesse, Produkte, Dienstleistungen oder Geschäftsmodelle, die Klima und Umwelt schützen, können eingereicht werden. Entscheidend ist, dass alle Innovationen industriell verwertbar sein müssen. Das Fraunhofer-Institut für System-und Innovationsforschung (ISI) als wissenschaftlicher Partner analysiert alle eingereichten Bewerbungen nach wissenschaftlichen Kriterien auf ihre Wettbewerbsfähigkeit.
Ja, der IKU wird in 5 Kategorien vergeben:
Nein. Die Innovation muss eindeutig einer Kategorie zugeordnet werden. Eine Bewerbung in mehreren Kategorien ist ausgeschlossen.
Ja, der Beitrag wird nachträglich der richtigen Kategorie zugeordnet.
Die Bewerbungsunterlagen für den IKU 2011 können ab sofort herunter geladen werden. Bewerbungsschluss ist der 27. Mai 2013.Weitere Informationen finden Sie auf der Website www.iku-innovationspreis.de
Einsendung per Post an:
Fraunhofer-Institut für System-und Innovationsforschung (ISI)
Breslauer Straße 48
76139 Karlsruhe
Oder per E-Mail:
iku(at)isi.fraunhofer.de
Ja, pro Einreichung wird eine Bearbeitungsgebühr von 200 EUR erhoben, der Einzahlungsbeleg muss den Bewerbungsunterlagen beiliegen. Die Bankverbindung lautet:
Fraunhofer Gesellschaft e.V. – Institut ISI
Verwendungszweck: „Innovationspreis Klima und Umwelt“
Konto 102 124 21 - Sparkasse Karlsruhe - BLZ 660 501 01
Die neue Bewerbungsfrist für den IKU 2011 ist der 27. Mai 2013.
Eine Jury aus unabhängigen Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Politik wählt aus allen Einreichungen einen Gewinner pro Kategorie aus. Die Juroren stützen sich bei ihrer Auswahl auf die fundierte fachliche Analyse aller Einreichungen durch das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI).
Nein, die Analysen sind keine wissenschaftlichen Gutachten, sondern dienen nur der internen Verwendung für den Wettbewerb.
Alle Informationen werden vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) vertraulich behandelt. Nur die ausgezeichneten Beiträge werden im Sinne des Preises öffentlich gemacht. Alle veröffentlichten Texte werden mit den Bewerbern abgestimmt.
Der amtierende Bundesumweltminister und der BDI-Präsident überreichen die Preise persönlich. Die eingeladenen Medien werden über die Preisvergabe berichten. Die Gewinner und ihre ausgezeichneten Innovationen werden in den Internetauftritt des IKU aufgenommen.
Unter der Hotline 030 700 186 503 werden von Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr Fragen persönlich beantwortet.